Sonntag, 21. Januar 2018

Isolationskiste - wie lerne ich, meinen Horizont anzunehmen?

Ich lernte, dass Isolation zu mir gehört, ich von der Herrin sozial und auch von äußeren Reizen immer weiter entfernt werde, Verwahrung, bis die Herrin für mich Sozialkrüppel wieder Verwendung hat.

Verwahrung, das Verschwinden in der Isolationskiste

Besonders die Isolationskiste brachte mir bei, was es bedeutet, auf diese Weise abgerichtet und bestraft zu werden, verändert, Verhalten korrigiert, aus allem entfernt, verschwunden. Absoluter Stillstand, der nach kurzer Zeit alles verrückt und Hingabe, bis zur Willensaufgabe, abfordert, weil es eine Form von Endgültigkeit hat, allein an einem einsamen Hof in einer Isolationskiste auf Befreiung zu warten, im Wissen darum, dass nur eine Domina weiß, dass ich dort gerade verwahrt werde.

Im Dunkelloch der Isolationskiste verkommt Freiheit sofort zur Illusion, ungewiss, wann ich wieder herausgelassen werde und wie lange ich dort schon eingepfercht verwahrt wurde, ausbruchsicher, in ihr voll überlebensfähig. Dennoch, was für eine Tiefe, Sehnsucht, Endbahnhof Isolation, die Ambivalenz, das böse Tier, öffnet schon wieder die Kistentür - was für ein Reiz.


Verlauf von Test, Training und Abrichtung - aber wohin?


Zwar bin ich mit mir vielleicht das erste Mal wirklich im Reinen, jedoch über nichts bin ich mir im Klaren, was an Horizont ich zu erkennen vermag. Sobald ich störe, nimmt die Herrin mich sofort raus, sperrt mich weg, isoliert mich, bis ich wieder in der Lage bin, teilzunehmen. Selbst dann, wenn wir Gäste am Hof haben, die mit mir meinen Geburtstag feiern. Die Herrin entscheidet, wann ich wieder stattfinde - egal, ob meine Gäste noch im Haus sind oder nicht.

Die Isolationskiste kann kaum zum Zentrum meines Sklavenlebens werden, jede Nacht dort versehrt mich mit Schmerzen, die mich unzählige Male aufwachen lassen, so, wie der enge Strafkäfig. Kemenate und Kette, auch eine Zelle, ließen es zu, Avalon, der Kerker, dort könnte ein Leben stattfinden.

Mein Geburtstag fand auch stundenlang in der Isolationskiste statt.

Hier setze ich an

Weil ich mich für die Zeit, die die Herrin keine Verwendung für mich hat, nach langer Verwahrung in einem Kerkerloch sehne, ruft die Isolationskiste zurzeit sehr stark nach mir. Mittlerweile habe ich Angst davor, zu schreiben, mich nach einem ganzen Leben in einem Keller zu sehnen, ich beschränke mich also bereits. Nach wenigen Tagen, nehme ich an, wäre ich sicherlich an meinem Horizont angekommen. Undenkbar, wenn die Herrin verkündet, mich erst in einem Jahr wieder zu befreien und mir dann die Wahl lässt, einzutreten in die Zelle, die sie dafür vorhält, oder nicht. Ich würde sie betreten, töricht, dumm, naiv, veranlagt nach diesem Leben.


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